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Saubere Luft – 10 Tipps gegen schlechte Gerüche

1. Nov 2020Allgemein0 Kommentare

Laut einer Studie US-amerikanischer Wissenschaftler ist die menschliche Nase in der Lage, bis zu einer Billion Gerüche wahrzunehmen. Damit ist unsere Nase, noch vor Augen und Ohren, das reizempfindlichste Organ unseres Körpers. Kein Wunder also, dass wir neben diversen natürlichen und künstlichen Aromen hin und wieder auch den einen oder anderen unangenehmen Duft erschnuppern. Und das leider hin und wieder sogar in den eigenen vier Wänden!

Die häufigsten Ursachen für seltsame „Düfte“ in den Räumen

Auch wenn man putzt was das Zeug hält und den Mistkübel täglich leert – es gelingt scheinbar nie, alle störenden Gerüche zu entfernen. Egal ob es sich dabei um Schweiß vom Handwerken, Nikotin als Folge einer ausgelassenen Party oder um verbranntes Essen nach einem Kochunfall handelt. Haben Sie die Nase voll davon? Dann schildern wir Ihnen kurz die häufigsten Ursachen für die Geruchsbelästigung und haben ein paar Tipps parat, wie Ihr Heim nicht nur rein, sondern auch duftend sauber wird.

Die Nase voll von seltsamen Gerüchen?

Natürlich hat jeder üble Geruch seinen Ursprung, der jedoch unter Umständen nicht so leicht zu entfernen ist, wie beispielsweise eine überquellende Biotonne. Allerdings kann ein derartiger Zustand in der eigenen Wohnung über einen längeren Zeitraum hinweg zur echten Belastung werden, da schlechte Gerüche unser Wohlbefinden negativ beeinflussen. Besonders lästig ist es, wenn man denkt, die Ursache sei schon lange beseitigt worden und doch hängt der „Geruch“ immer noch in der Luft. Oder bildet man sich das vielleicht auch längst nur noch ein?

Tipp: Beseitigen Sie die mutmaßlichen Quellen des Gestanks und schließen Sie weitere mögliche aus. Lassen Sie danach eine unabhängige Person durch Ihre Räume schnüffeln und fragen Sie diese anschließend nach einer Meinung zu Ihrem Eigenheim-Aroma.

Die häufigsten Ursachen für Geruchsbelästigungen:

  • Nicht nur der Biomüll, auch beispielsweise Verpackungen von Wurst und Käse im Plastikkübel können extrem stinken, ebenso wie schlecht ausgewaschene Konservendosen.

  • Im Küchenabfluss sammeln sich Speisereste vom abgewaschenen Geschirr, in dem des Badezimmers ein Gemisch aus Seife, Haaren und Schmutz. Werden diese Abläufe nicht regelmäßig ordentlich gereinigt, beginnen sie zu muffeln.
  • Kühlschrank, Geschirrspüler und Waschmaschine müssen regelmäßig nicht nur geputzt, sondern auch desinfiziert werden. In den hauchdünnen Belägen im Inneren der Geräte, meist entstanden im Zusammenhang mit Dampf, sammeln sich Bakterien. Diese können mit der Zeit unangenehme Gerüche verursachen. In der Küche sind zudem Mikrowelle, Rohr und/oder Minibackofen häufige Quellen solcher ganz speziellen „Düfte“.
  • Das regelmäßige Waschen, Säubern und Wechseln der Textilien betrifft nicht nur Kleidungsstücke, Bettwäsche sowie Geschirr- und Handtücher. Gestank setzt sich nämlich auch besonders gerne in Vorhängen, Teppichen, Sofa- sowie Zierpolsterbezügen und an den Stofftieren der Kinder ab.
  • Unentdeckter Schimmel, etwa unter der Tapete oder den Badezimmerfliesen, stinkt widerlich. Da muss allerdings der Profi ran. Eine erste Maßnahme kann aber schon das Umtopfen von Zimmerpflanzen sein, da es unter Umständen in deren Erde von Schimmelsporen wimmelt.
  • Wer Haustiere hat kämpft unter Umständen noch häufiger mit schlechten Gerüchten und muss besonders genau auf Sauberkeit und Hygiene achten: Decken sollten häufig gewaschen und Ställe, Käfige sowie Wasser- und Futterschüsseln regelmäßig gereinigt werden. Langhaarige Lieblinge bedürften zudem einer besonderen Fellpflege, bei Bedarf gibt es auch dafür Profis. 

Ist der Ursprung des üblen Geruchs erst einmal ausgemacht und beseitigt, verschwindet üblicherweise auch der Gestank selbst nach einiger Zeit. Wenn nicht, wird dem üblen Geruch der Kampf angesagt!

Kampf dem Mief – sinnvolle Maßnahmen und Hausmittel

In unserer Wohnung mischen sich laufend die verschiedensten Gerüche – natürlich sind die meisten davon nicht unangenehm! Doch in der Kombination mit anderen Aromen kann man sie oft trotzdem einfach nicht riechen. Zudem bleibt häufig ein „Nebenduft“ zurück, den die Nase auch nicht mag. Befreien Sie sich von allen abgestandenen Lüftchen – mit einigen sinnvollen Maßnahmen und Hausmitteln:

  1. So offensichtlich und trotzdem unterschätzt: Machen Sie mehrmals täglich die Fenster kurz, aber weit auf. Vermeiden Sie die Kippstellung – dabei können die Gerüche nicht so einfach und rasch entweichen.

  2. Sie finden den Ursprung des üblen Aromas nicht auf Anhieb, bekommen aber Besuch und benötigen eine rasche Lösung? Zünden Sie mehrere Streichhölzer zur Neutralisation der Raumluft an – das ist natürlich nur eine Übergangslösung.

  3. Da unser Geruchssinn im Frühling und Sommer durch die zusätzliche Feuchtigkeit in der Luft besser ausgeprägt ist reagieren wir besonders empfindlich auf Abwassergerüche. Um diese loszuwerden hilft Folgendes: Spülen Sie einen Liter kochendes Wasser den Abfluss hinunter, warten Sie einige Minuten, wiederholen Sie das Ganze mit kaltem und abschließend erneut mit kochendem Wasser. Wenn das nicht ausreicht, gießen Sie noch einmal heißes Wasser in den Abfluss und geben etwas Natron und Essig dazu. Die Mischung schäumt auf und lockert alle noch so hartnäckigen Reste in den Rohren. Spülen Sie den Abfluss nach 20 bis 30 Minuten mit heißem Wasser aus. Zu guter Letzt legen Sie Zitronenscheiben in das Spülbecken – das sorgt nicht nur für einen frischen Duft, die Säure verhindert außerdem neue Fettablagerungen.

  4. Waschen Sie Ihre Textilien regelmäßig mit zwei Tassen Essig in einem Kaltwaschgang durch. Lassen Sie die Wäsche danach, wenn möglich, an der frischen Luft trocknen.

  5. Für die Reinigung Ihres Sofas streuen Sie eine kleine Menge Natron auf alle weichen Oberflächen und lassen das Pulver für 30 bis 60 Minuten einwirken. Anschließend einfach absaugen.

  6. Statten Sie Ihre Räume mit Dexwet Staubfilter aus – die Silikonölbeschichtung bindet nicht nur Schmutzpartikel, Allergene und Bakterien, sondern auch Schimmelsporen. Damit wird effektiv die Bildung von ungesunden Pilzen in Wänden, unter Fliesen oder Tapeten sowie damit einhergehender unangenehmer Gerüche verhindert.

  7. Essigwasser sorgt stets für frischen Wind in jedem Raum, da das Gemisch Gerüche aus der Luft absorbiert und bindet, ohne dabei jedoch ein beißend-saures Aroma zu hinterlassen. In der Küche können Sie die Wirkung noch verstärken, wenn Sie Essigwasser in einem kleinen Topf ohne Deckel für einige Zeit köcheln lassen.

  8. Kaffee bewirkt bei uns Menschen, vor allem bei Morgenmuffeln, wahre Wunder zu früher Stunde. Er eignet sich allerdings ebenso fantastisch zum Vertreiben seltsamer Gerüche, die unsere Nase reizen – nicht umsonst wird Kaffeepulver unter anderem in Parfümerien eingesetzt, um den Geruchssinn für neue Düfte zu neutralisieren. Stellen Sie also einen großen Teller mit einer ausreichenden Menge an Pulver in Ihre Küche – in kurzer Zeit ist jeder noch so hartnäckige Mief verschwunden. 

Tipp: Ein wenig gemahlenen Kaffee in eine Schale geben, im Kühlschrank platzieren und nach einiger Zeit auswechseln. Funktioniert auch in der Trommel Ihrer Waschmaschine, neben dem Abfall, am WC, …


9. Riecht Ihr Mistkübel innen immer nach abgestandenen Essensresten, auch wenn Sie ihn regelmäßig auswaschen? Spülen Sie das Behältnis mit Essigwasser aus und streuen danach zwei Teelöffel Natronpulver auf dessen Boden. Dank der desodorierenden Wirkung des Backsodas verzieht sich jeder Mief fast augenblicklich. Funktioniert alternativ auch mit Backpulver.


10. Frischen Sie das Raumklima mit individuellen natürlichen Aromen auf. Vermischen Sie dafür etwas warmes Wasser mit einem Schuss Essig und ätherischen Ölen Ihrer Wahl. 

Tipp: Lavendel und Vanille bekämpfen stechende Gerüche besonders effektiv. Füllen Sie Ihr persönliches Deo in eine Sprühflasche und verteilen Sie die Flüssigkeit großzügig in Ihrer Wohnung.

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