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Verschmutze Heizkörper – 6 Tipps gegen Energieräuber, die Ihre Gesundheit belasten

5. Feb 2021Allgemein, Tipps&Tricks0 Kommentare

Der Raum wird nicht richtig warm, obwohl die Heizkörper hoch gedreht sind. Es riecht muffig in der Wohnung, egal wie oft Sie lüften. Sie husten und Niesen, die Augen brennen – ein verschmutzter Heizkörper hat unangenehme Auswirkungen. Aber warum verschmutzen Heizkörper überhaupt? Wo kommt der Dreck her, und wie gefährlich ist das?

1. Staub sammelt sich in Ritzen und Rillen

Der übliche Heizkörper unter dem Fenster besteht mitnichten aus einem massiven Bauteil. Vielmehr finden Sie bei einem Blick von oben in den Heizkörper hinein zahlreiche einzelne Bleche und Platten, Lamellen und Röhren sind in der Regel von einer dicken Staubschicht umgeben. Mit dem Staubtuch oder dem Staubsauger haben Sie keine Chance, Ihre Heizkörper zu reinigen: In diese engen Zwischenräume kommen Sie einfach nicht hinein. Was Sie im Heizkörper finden, ist Hausstaub – und der kommt über die Raumluft in die feinen Zwischenräume, setzt sich dort ab und verkrustet.

2. Schmutz im Heizkörper ist teuer

Schmutz im Heizkörper kann schnell teuer werden.

Der Heizkörper erwärmt die Raumluft, indem die Luft unmittelbar am Heizkörper wärmer wird und nach oben strömt. Kältere Luft kommt von unten und von den Seiten nach, wird wieder erwärmt und strömt nach oben weg. Das funktioniert, weil wärmere Luft leichter ist als kalte Luft und immer nach oben entweicht. Unter der Zimmerdecke ist es deshalb grundsätzlich wärmer als in Bodennähe. Die Luft in Ihren Räumen wird also allein aufgrund der Heizleistung permanent umgewirbelt. Das bedeutet aber auch, dass sich der Staub in Ihren Räumen immer in Bewegung befindet – es sei denn, er hat sich am warmen Heizkörper abgesetzt.

Das Thermostat des Heizkörpers funktioniert über Messungen der Wärme in der Umgebung. Ist es warm genug, wird die Warmwasserzufuhr heruntergefahren. Ist die Raumluft kühler, fährt die Heizleistung nach oben. Dann wird der Heizkörper warm bis heiß, und das fühlen Sie auch. Sitzt nun viel Schmutz innen im Heizkörper, kann die Luft in der Umgebung nicht erwärmt werden. Denn die Unreinheiten bilden eine Art isolierende Schicht, die die Wärme blockiert. Der Heizkörper ist permanent warm, das Zimmer bleibt kalt. Das ist nicht nur unangenehm für Sie, weil Sie im kalten Raum mehrere Lagen Kleidung tragen müssen und sich unter Umständen am Schreibtisch verspannte Schultern holen, sondern das ist auch eine Kostenfrage: Heizenergie muss bezahlt werden. Wenn Sie Ihre Heizkörper reinigen, befreien Sie sie nicht nur von unnötigem Dreck, sondern können auch Ihre Heizkosten senken. Von außen kommen Sie relativ einfach an den Heizkörper heran. Aber wie entfernt man den Schmutz innen zwischen den Lamellen und in den Ritzen?

3. Luftströmung im Zimmer für die Reinigung nutzen

Eine Möglichkeit ist, mit speziellen Reinigungsutensilien oder einem Tuch, dass Sie um einen dünnen Stab wickeln, innen in den Heizkörper zu fahren. So können Sie zumindest grob innen den Heizkörper reinigen. Trotzdem wird sich immer wieder Staub innen im Heizkörper absetzen. Geschickter ist es deshalb, die beschriebene Strömung in der Raumluft für die Reinigung zu nutzen. Denn die Raumluft strömt nicht nur außen am Heizkörper vorbei. Sie wird auch innen durch den Heizkörper gezogen – und bringt den Staub mit, den Sie nicht innen im Heizkörper haben wollen. Bringen Sie einen Luftfilter unten am Heizkörper an, wird die Luft vor dem Einströmen in die feinen Lamellen gereinigt. Nicht nur Staub bleibt in Filtern wie beispielsweise von Pure Air hängen, sondern auch Viren und Bakterien werden aus der Raumluft gefiltert. Die Luft erhält eine gesunde Qualität.

Geschickt ist das auch deshalb, weil auf diese Art und Weise natürlich nicht nur Ihr Heizkörper sauber bleibt. Nach und nach strömt die gesamte Luft Ihrer Räume durch den Heizkörper und damit auch den Filter! Das bedeutet, dass die Raumluft insgesamt von Staub, Allergenen und Erregern befreit wird. Und davon profitieren nicht nur Allergikerinnen und Allergiker. Den Heizkörper reinigen ist ein aktiver Beitrag zu Ihrer Gesundheit.


Geschäftsführer Conveclean Stephan Huber
Stephan Huber
Geschäftsführer | Inhaber Conveclean
www.conveclean.com

„Als Experten für Heizkörperreinigung empfehlen wir, mindestens einmal jährlich eine gründliche Innenreinigung aller Heizkörper. Verschmutzte Heizkörper senken nämlich nicht nur die Heizleistung, sondern können auch eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Gerade Allergiker leiden in diesem Zusammenhang besonders unter der verschmutzten Heizungsluft. Im Heizungsinneren setzen sich neben Hautschuppen und Tierhaaren vor allem auch Hausstaubmilben ab. Diese brennen sich im Inneren der Heizkörper fest. Eine gründliche Reinigung ist daher der Schlüssel für reine Heizungsluft. Wenn Ihre Heizkörper stark verschmutzt sind, sollten sie diese von einem Fachmann reinigen lassen. Wir haben ein patentiertes System zur Heizkörperinnenreinigung entwickelt und beraten Sie gerne.“


4. Staub, Feinstaub, Nanopartikel – Raumluft ist ein Problem

In der Raumluft von Wohnungen und öffentlichen Gebäuden, Büros und anderen Innenräumen befinden sich zahlreiche verschiedene Partikel, die unterschiedliche Größe haben. Wenn die Sonne in einem kräftigen Strahl zu Ihrem Fenster hereinscheint, sehen Sie manchmal feine, glitzernde Partikel in der Luft tanzen – das ist der gröbere Staub. Kleinere Partikel sind dagegen sichtbar. Für Ihre Gesundheit sind aber besonders die kleineren und kleinsten Partikel ein Problem. Denn die gelangen mit der Atemluft bis in Ihre Lunge.

Gröbere Teile, die Sie sehen können, werden beim Einatmen von den feinen Härchen in der Nase sowie von den Schleimhäuten in Nase und Rachenraum abgefangen. Sie landen beim Schnäuzen im Taschentuch oder werden abgehustet. In stark verstaubten Räumen husten und niesen Sie mehr – weil Ihr Körper die Partikel aus der Luft holt und loswerden will, sicher gebunden in die Sekrete der Schleimhäute.

Kleine und kleinste Partikel werden dagegen nicht herausgefiltert. Feinstaub ist so fein, dass er tatsächlich bis in die Lunge gelangt. Und auch in den Bronchien mit ihren feinsten Verästelungen werden noch nicht alle Fremdkörper aus der Luft gefiltert: Nanopartikel gelangen vermutlich durch alle Membranen des Körpers können sich in den Zellen absetzen. Welche Schäden Feinstaub und noch kleinere Partikel anrichten, beginnen Wissenschaftler gerade erst zu verstehen. Aber was genau steckt nun in der Luft Ihrer Räume? Feinstaub wird doch immer nur mit Dieselfahrzeugen und Städten in Verbindung gebracht!

5. Wilder Mix aus organischen und anorganischen Teilen

Betrachtet man die feinen Partikel in der Raumluft genauer, fallen viele verschiedene Bestandteile auf. Staub ist mitnichten eine homogene Masse. Das schwirrt alles durch Schlafzimmer, Kinder- und Wohnzimmer, Büros und Flure:

  • Hautschuppen
  • kleinste Partikel von Haaren und Fell
  • Fusseln und Textilfasern von Kleidung und Möbeln
  • kleinste Pflanzenpartikel und Pollen
  • Schimmelsporen, Partikel von Pilzen
  • Erreger aller Art in lebendem und totem Zustand
  • Rädertierchen und andere Kleinstlebewesen sowie Teile davon in toter und lebender Form
  • Spinnweben und Beutetierreste
  • Chemikalien aus Bodenbelägen, Wandverkleidungen und Möbeln wie beispielsweise Weichmacher
  • winzige Gesteinskörnchen, die aus Vulkanausbrüchen, Erosion und Verwehen stammen, sowie kosmischer Staub (anorganisches Material)
  • Seesalz
  • Ruß aus Abgasen, Waldbränden, Holzfeuern und Kaminen
  • Partikel aus Laserdruckern und Kopierern

Besonders unangenehm sind die letzten Posten: Rußpartikel bewegen sich größenmäßig im Bereich von Feinstaub und Feinststaub. Erhitzte Computer, Herdplatten, Backöfen und Mikrowellen Herde, warmgelaufene Drucker und andere Geräte erzeugen übrigens auch Rußpartikel in diesen Größenordnungen, die an die Raumluft abgegeben werden. Elektrostatische Aufladung sorgt dafür, dass diese Partikel sich sehr gerne auf Computern und deren Komponenten absetzen, aber eben auch im Heizkörper landen. Schadstoffe wie Holzschutzmittel, Flammschutzmittel und Biozide, aber auch Schwermetalle binden sich gerne an die Staubpartikel.

6. Heizkörper reinigen und Verschmutzungen vermeiden

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Sie sollten auf regelmäßiger Basis Ihre Heizkörper reinigen, um diese festgesetzten Partikel und Verschmutzungen wieder zu entfernen. Denn mit der aufsteigenden, warmen Luft gelangen die Feinstäube und Feinststäube zumindest teilweise immer wieder in die Raumluft. Heizkörper reinigen ist also eine gute Sache – noch besser ist es, über eine gute Raumluft dafür zu sorgen, dass nicht allzu viel Staub unterwegs ist. Luftfeuchtigkeit beispielsweise bindet den Staub. Das können Sie sogar sehen. Schauen Sie an einem sonnigen Tag bei niedriger Luftfeuchtigkeit von einem Aussichtspunkt aus in die Ferne und halten Sie fest, wie weit Sie sehen können. Tun Sie das Gleiche an einem Tag mit hoher Luftfeuchtigkeit, der möglicherweise Regen verspricht. Sie werden im zweiten Fall viel weiter sehen können, weil die Luft weniger sichtbehindernde Partikel enthält. Luftfeuchtigkeit bindet die Partikel und lässt sie ausfallen: Der Dreck setzt sich an Oberflächen ab. Die folgenden Werte für Ihre Raumluft helfen, dass sich weniger Staub in der Luft befindet:

  • Temperaturen von etwa 19 Grad Celsius bis 21 Grad Celsius in Wohnräumen beziehungsweise 16 Grad Celsius bis 18 Grad Celsius in Schlafräumen
  • eine Luftfeuchtigkeit zwischen konstant 40 und 60 Prozent (bei mehr fühlen sich Pilze sehr wohl, was die Schimmelbildung begünstigt)
  • ein Sauerstoffgehalt von 21 Prozent ein Gehalt an Kohlendioxid von maximal 0,04 Prozent

Heizung reinigen, Luft filtern – und der Filter?

Luftfilter, die unter die Heizung gesetzt werden, sammeln Staub und Erreger ein. Auch Feinstaub und feinste Partikel werden in den Filtern zuverlässig zurückgehalten. Wer einen Luftfilter unter der Heizung hat, stellt schnell fest: So oft muss man die Heizkörper nicht reinigen. Denn es setzt sich einfach weniger Schmutz ab. Die Räume werden insgesamt sauberer, Oberflächen stauben nicht mehr so schnell ein. Die Filter müssen übrigens nicht entsorgt werden – sie können in der Spülmaschine gereinigt werden. Es reicht aus, das einmal im Jahr zu tun.


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